Venezianersägen sind aus Holz gebaute Brettersägen mit einem einzelnen senkrecht schneidenden Sägeblatt.
Leonardo da Vinci erfand Sie im 16. Jahrhundert gemeinsam mit venezianischen Holzhändlern. Vorher mussten die Menschen ihre Holzbretter mit Muskelkraft schneiden.
Ein eigener "Wasserradsprudler" trieb die Säge in der Kumpfmühle an. Es konnte jeweils ein Brett herunter geschnitten werden. Um ein größeres Bloch zu schneiden, benötigte man einen ganzen Tag. Daher verwendete man Bretter hauptsächlich für die Herstellung von Möbeln und Verkleidungen. Das Dachstuhlholz wurde bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts gehackt.